Märchen und Legenden des Sundgaus

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Forschung
Sundgau Radler-ParadiesCRT Elsass

Philomé ou l'arbre de vie


« Die Kultur ist eine kollektives und ständig erneuertes Werk der Menschen. Sie besitzt Codes die es ihnen ermöglichen, sich den wechselnden Bedingungen anzupassen und zu innovieren. »
Paul Claval


Philomé ou l'arbre de vie- Elsass
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Mit der Absicht, die kulturell Wirkenden des Sundgaus in einem selben Projekt zu vereinen hat das Sundgauer Hügelland 2007 ein groß angelegtes Schauspiel mit dem Titel « Philomé ou l'arbre de vie» angeboten, das aus den Büchern von Marguerite GABLE-SENNE « Philomé ou l'arbre de vie» und « Les racines de l'exil » übernommen wurde. Die Musik wurde bei François ROSSE, national bekannter Komponist, bestellt. 150 Mitglieder von Kulturvereinen haben sich an diesem Projekt beteiligt (Schauspieler, Musiker, Sänger, Statisten, Solisten, Dekorateure, Bühnenarbeiter usw.). Damit sind 35 Sundgauer Vereine und 61 Orte anhand dieses Schauspiels vertreten. Zudem konnten die teilnehmenden Laiendarsteller die Workshops nutzen, die von den Profis der Showwelt geleitet wurden (Perfektionierungskurse für Theater, Musik- und Tanz...). 3 Vorstellungen wurden im November 2007 im Sportsaal von Hirsingue und zwei im Théâtre de la Sinne von Mülhausen gegeben. 2800 Zuschauer kamen, um dieses Schauspiel und die teilnehmenden Laiendarsteller zu sehen.

« Philomé ou l'arbre de vie»... des Landes : Ein menschlicher, künstlerischer und politischer Erfolg


Philomé ou l'arbre de vie- Haut-Rhin
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Der menschliche, künstlerische und politische Erfolg des vom Sundgauer Hügelland vorgestellten Schauspiels machte auf die Vereinsstruktur des Landes aufmerksam und kann dieser ebenfalls eine echte Glaubwürdigkeit verleihen, denn das Schauspiel hat es verstanden :

  • die Energien und künstlerischen Gefühle zu fördern
  • die Kulturvereine des Landes zu vereinen
  • die kulturellen Aktionen der Einwohner aufzuwerten
  • die Qualität und Kompetenzen der Teilnehmer, kulturell Wirkenden (Musik, Orchester, Chor) und der künstlerisch Verantwortlichen hervorzuheben.
  • den Ausbildungsbedarf abzuzeichnen
  • neue Erwartungen zu erkennen und neuen künstlerischen und kulturellen Bedarf auszudrücken.
  • die Dynamik des Landes anzuregen und die Abgeschiedenheit der spezialisierten Ämter und Vereine zu beenden.
  • die territorialen und administrativen Spaltungen zu überwinden
  • die interkommunalen Austäusche zu fördern.

Auszug aus dem kulturellen Gutachten, das von A3 productions erstellt wurde.


« Philomé » ein Gründungsakt


Schauspiel Philomé ou l'arbre de vie
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Der unbestreitbare Erfolg von « Philomé » darf nicht über die Schwierigkeiten seiner Realisierung und die Riesengeduld der Projektträger hinweg täuschen? sowie der Schauspieler, die während zwei Jahren in einem Abenteuer engagiert waren, das sie sich entschlossen haben, zum Ziel zu führen.

Hervorzuheben ist die geringe Anzahl von Mitwirkenden die während dem Projekt aufgegeben haben, dies trotz der Schwierigkeiten die Arbeitszeit und die Proben zu organisieren, den künstlerischen Ansprüchen der Realisierung und der notwendigen Zusammenarbeit von 150 Personen.

Dieses Abenteuer kann die gründende Kulturgeste des Sundgauer Hügellands sein, nachdem das Schauspiel gleichzeitig eine Geschichte des Lebens und ein Zusammentreffen von Figuren einer Phantasiewelt ist. Indem es gleichzeitig auf die Erinnerung und die Phantasie setzt, hat « Philomé » kulturell Wirkende vereint, die in ihrem Kompetenzgebiet und ihrem Lebensrahmen engagiert waren.
Ab diesem Moment gewinnt das Land an Sinn und befindet sich in einer menschlichen, kulturellen und künstlerischen Realität die messbar und sichtbar ist, die man erzählen kann.

Auszug aus dem kulturellen Gutachten, das von A3 productions erstellt wurde.


« Philomé ou l'arbre de vie» ein aufwertendes Bild des Landes: Presseauszüge


Philomé ou l'arbre de vie- Elsass 68
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DNA - Mülhausen 14. November 2007
« Ohne einen übertriebenen Chauvinismus an den Tag zu legen muss man zugeben: Der Held des Schauspiels ist zweifellos dieser teuere Sundgau, solide Wurzel dieses Lebensbaums, von dem Marguerite Gable-Senne erzählt, aus deren Büchern das Schauspiel entstanden ist. Er ist die Basis, die Referenz, der Ausgangspunkt, das Ziel, der Leitfaden .... dieser Sundgau den man, an der Schuhsohle haftend oder in seinem tiefsten Inneren eingraviert ins Exil mitnimmt. »


Philomé ou l'arbre de vie- Haut-Rhin 68
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DNA - Hirsingue 4. November 2007
« Philomé vollbringt offensichtlich kleine Wunder. Da wo die Politik sich sehr schwer tut, einvernehmliche Projekte auf die Beine zu stellen, hat es das aus dem Roman von Marguerite Gable-Senne übernommene und vom Land angebotene Theaterstück geschafft, nicht weniger als 150 Freiwillige aus allen Ecken des Sundgaus zu mobilisieren. »

DNA - Sundgau 4. November 2007 - Francois Hamard
« Theaterstück « Philomé», eine Hymne der Liebe zum Sundgau. Ausverkaufter Saal Freitagabend bei der Premiere von « Philomé ou l'arbre de vie». Der Verein des Sundgauer Hügellands hat seine Wette gewonnen. Das Musical, ein modernes Werk, ist seinen Erwartungen nachgekommen. »


« Philomé ou l'arbre de vie» ein förderndes Image


Philomé ou l'arbre de vie- Sundgau 68
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« Noch vor knapp achtzehn Monaten kannten sie sich kaum, heute bilden die Choristen eine eng verbundene Gruppe, in welcher Gemütlichkeit und gute Laune herrscht. Angesichts eines Repertoires das nicht das ihre war, haben sie geduldig und sorgfältig ihr Bestes gegeben, um ihre Vorurteile zu überwinden, andere Tonwelten zu erforschen, um den Buchstaben des Wortes Amateur den Edelmut zu verleihen, der niemals kompromittiert werden sollte.
Mit ihren Zweifeln und Befürchtungen betreten sie, manche zum ersten Mal in ihrem Leben, die Bretter einer Bühne. Vor dem Publikum bieten sie die Frucht ihrer Leidenschaft für eine Kunst, die sie oft im täglichen Leben, in den Pfarrgemeinden oder in weltlichen Chören ausüben.
Niemand kann sagen, was « Philomé, ou l'arbre de vie» in ihrem Geist zurücklassen wird, sobald der letzte Vorhang dieses Abenteuers gefallen ist. Aber ich weiß, dass sie stolz darauf sein können, nach dem Beispiel der Schauspieler, Musiker, Tänzer, Bühnenbildner und all jener die an diesem " Riesenprojekt" beteiligt waren, zum Fortbestand des Amateurs im edelsten Sinne des Wortes beigetragen zu haben: « jener der liebt » !
Für diesen vollkommen kostenlosen Liebesbeweis des Künstlers an sein Publikum, über die Schwierigkeiten und Sorgen hinaus die mit so einem Projekt verbunden sind, bin ich stolz darauf, auf das Vertrauen und Engagement jener zählen zu dürfen, die Sie heute Abend unterhalten werden. »

Jérôme Schreiber
Chorleiter, Stimmtrainer


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